Einige Beispiele

-Frau  A. kommt in der täglichen Zusammenarbeit mit Herrn B. an ihre Grenzen. Sie möchte ihre Rolle, ihr Verhalten und ihre Kommunikationsmuster reflektieren, um Konflikteskalationen zu vermeiden. Sie nutzt die Supervisionssitzungen auch als Entlastungsmöglichkeit, um im vertraulichen Rahmen auszusprechen, was das Verhalten ihres Mitarbeiters bei ihr emotional bewirkt.


-Herr C. ist nach einer längeren, stressbedingten Erkrankung zurück auf der Arbeitsstelle. Er macht sich Gedanken, wie er dort wieder Fuß fassen kann und wie es ihm gelingen wird, seine bisherigen Arbeitsmuster zu verändern, um gesund zu bleiben. Das Coaching nutzt er, um über seine inneren Imperative, seine Motive und Ziele zu sprechen.


-Frau D. steigt als neue Leitungskraft innerhalb ihrer Arbeitsstelle auf. Sie möchte  über die damit verbundenen Herausforderungen sprechen. Denn es wird sich einiges ändern: Ihre Rolle, ihre Freiheiten und Abhängigkeiten und die Auswirkungen der neuen Stelle auf das Familienleben. Die Veränderung fordert sie auch emotional stark.


-Frau E. macht sich Sorgen über ihren Mitarbeiter, Herrn F. Sie befürchtet, er könnte auf einen Burnout hinsteuern und vermittelt ihm ein Coaching, in dem er sich intensiv mit seinen Arbeitsmustern, seinen Zielen, Bedürfnissen und Motiven auseinandersetzt.


-...nach den ersten positiven Rückmeldungen von Herrn F. überlegt Frau E. nun, ob das nicht auch etwas für sie wäre. Warum fällt es ihr bloß manchmal so schwer, sich abzugrenzen, zu delegieren oder "Nein" zu sagen? 

 


"Es ist besser, Deiche zu bauen, statt zu hoffen, 

dass die Flut Vernunft annimmt."


(Hans Kasper,  1916-1990)